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Die Projektziele und ihre Umsetzung

Das Projekt ist aus der Arbeit des Runden Tisches Berufliche Aus- und Fortbildung Wilhelmshaven-Friesland entstanden, der seit 2006 die Kräfte aller Kernakteure am Übergang Schule-Beruf bündelt. Inzwischen hat das Koordinierungsbüro Übergangsmanagement die Geschäftsführung des Runden Tisches übernommen.

Seit Ende 2008 liegt eine durch den Runden Tisch in Auftrag gegebene systematische Grunderhebung zur Ausbildungssituation in der Region und zur Realisierbarkeit einer koordinierenden Instanz vor, die die regionale Übergangssituation erstmalig empirisch abgesichert darstellt. Diese Erhebung bildet die Basis für ein systematisches und dauerhaftes Übergangsmonitoring, das sowohl erfolgreiche Wege als auch Sackgassen und Umwege aufzeigt. Im Rahmen des regionalen Übergangsmanagements sollen bis 2012 die vielfältigen Förderangebote und Unterstützungsstrukturen am Übergang in die Ausbildung in Wilhelmshaven und Friesland besser miteinander verzahnt und sowohl für Jugendliche und Eltern als auch für die Akteure transparenter gestaltet werden.

Dabei sollen Ansätze kommunaler Koordinierung und regionaler Steuerung entwickelt werden, um förderbedürftigen Schülerinnen und Schülern den Start in den Beruf zu erleichtern. Zu den Aktivitäten zählen die Erhebung und Auswertung von Daten zum Übergang Schule-Beruf, die Abstimmung der Akteure bei der Gestaltung des Übergangsmanagements sowie die Systematisierung  von Angeboten und Übergängen zwischen den Institutionen. Hierbei gilt es, Perspektiven über den einzelnen Bildungsabschnitt hinaus aufzuzeigen. Die im Projekt geschaffenen Kooperationsstrukturen sollen in der Region als regionale Verantwortungsgemeinschaft am Übergang Schule-Beruf dauerhaft verankert werden.

Basierend auf der Analyse der lokalen Problemstellungen gestaltet ein neutrales Koordinierungsbüro die Netzwerkarbeit, zeigt auf, welcher Akteur in welcher Weise in das lokale Übergangsgeschehen involviert ist, und stellt konkrete Verbindlichkeiten her. Dabei werden lokal bereits gewachsene Strukturen sensibel eingebunden. Ein Lenkungsgremium aus Vertretern der zentralen Übergangsakteure steuert die Arbeit des Koordinierungsbüros.